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Auf musikalischer Zeitreise

Arolser Barock-Festspiele

Seit 34 Jahren lassen die Arolser Barock-Festspiele die höfische Welt des 18. Jahrhunderts wiederauferstehen, doch im Grunde reicht die musikalische Tradition in der fürstlich waldeckischen Residenzstadt weit in die Geschichte zurück. Denn schon der Stadtgründer Fürst Anton Ulrich von Waldeck-Pyrmont war ein Liebhaber der Musik, der es verstand, große Künstler seiner Zeit in sein Fürstentum zu locken. Die diesjährige Edition des bedeutenden Festivals steht dann auch ganz im Zeichen der adligen Grand Tour des 18. Jahrhunderts und spürt musikalischen Verbindungslinien nach, die Bad Arolsen mit Europa und der Welt klanglich vernetzen.

Ihre KulturGeschichte:

Fürstliche Musiktage in Nordhessens Versailles

  • Die 34. Ausgabe der Arolser Barock-Festspiele findet in der Zeit vom 29. Mai bis 02. Juni 2019 statt. Spielorte sind u.a. die Fürstliche Reitbahn, der historische Marstall und die evangelische Stadtkirche sowie der Steinerne Saal und weitere Räumlichkeiten des barocken Residenzschlosses.
  • Hochkarätige Künstler aus aller Welt geben bekannte und unbekannte Schätze barocker Musik zu Gehör. Als Besonderheit werden einige Arien aus Bad Arolser Archiven erstmals wieder aufgeführt, mit denen die Primadonna Maria Domenica Polon im 18. Jahrhundert von sich reden machte.
  • Der Titel der diesjährigen Edition, „Auf Grand Tour“ bezieht sich auf die seinerzeit üblichen Bildungsreisen, die junge Adlige des Barockzeitalters durch die Länder Europas führten und unter anderem für die kulturelle Vernetzung unter den einzelnen Fürstenhöfen sorgten.
  • Das musikalische Hauptprogramm wird durch weitere Attraktionen ergänzt. So gibt es Tanzaufführungen der Musikschule Bad Arolsen, Führungen, einen Varieté-Abend und weitere Höhepunkte zu erleben.
  • Das Bad Arolser  Residenzschloss wurde 1710-1728 nach dem Vorbild des Palasts von Versailles errichtet und dient in Teilen noch heute der Waldecker Fürstenfamilie als Wohnort. Die prächtigen Repräsentationsräume können im Rahmen von regelmäßigen Schlossführungen besichtigt werden.
  • Südöstlich der Bad Arolser Kernstadt liegt malerisch auf einem steilen Hügel der Stadtteil Landau, einst eine selbstständige Stadt und gekrönt von einem eigenen Schloss. Von historischem Interesse ist die gut erhaltene „Wasserkunst“, eine Anlage zur Trinkwasserversorgung aus dem 16. Jahrhundert, die im Rahmen von Führungen erlebbar ist. Wie auch das Residenzschloss Arolsen gehört Schloss Landau zum Zusammenschluss der  Burgen und Schlösser der GrimmHeimat NordHessen.