Zum Content springen Zur Navigation springen

Achtung!

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte updaten Sie ihren Browser um die Usability zu verbessern.
Wann
Pfeil rechts
Gäste 2 Personen
Erwachsene
Kinder
confirm
Die wiederauferstandene Perle im Diemeltal

LandMuseum Wasserschloss Wülmersen

Es hätte nicht viel gefehlt, und das romantische „Schloss“ – eigentlich ein Gutshof – wäre für immer verloren gewesen. Denn Mitte der 80er Jahre befand sich die Bausubstanz des mittelalterlichen Baudenkmals in einem traurigen Zustand. Die Rettung kam in Gestalt des Aus- und Fortbildungsverbunds im Landkreis, eines Vereins, der sich zum Ziel gesetzt hatte, arbeitslosen jungen Menschen eine Qualifizierung im Rahmen der Denkmalpflege zu ermöglichen. Ein Segen nicht nur für die Teilnehmer des Projekts, sondern auch für die historischen Mauern des auf das 12. Jahrhundert zurückgehenden Hofguts. Im Jahr 2000 krönte der Preis der Deutschen Stiftung Denkmalschutz das beispielhafte Unterfangen.

Ein liebevoll saniertes ehemaliges Stallgebäude beherbergt heute auf zwei Etagen die umfangreiche Ausstellung des LandMuseums Wasserschloss Wülmersen, das von Mai bis Oktober seine Pforten für Besucher öffnet. Die Ausstellung, ergänzt durch Aktionstage und ein Veranstaltungsprogramm, dreht sich um das ländliche Leben und Arbeiten im Diemeltal mit all seinen verschiedenen Facetten.

Ihre KulturGeschichte

Historische Landpartie im Tal der Diemel 

  • Das Wasserschloss Wülmersen liegt im Tal des Flusses Diemel zwischen den Städten Trendelburg und Bad Karlshafen, inmitten des Naturparks Reinhardswald
  • Die Gebäude haben eine lange Geschichte hinter sich. Erstmals erwähnt wurde der Ort schon 1108. Übrigens: Den namensgebenden Wassergraben suchen Besucher heute vergebens. Er verschwand gegen Ende des 19. Jahrhunderts, hat sich im Sprachgebrauch aber erhalten.
  • Das LandMuseum bietet spannende Einblicke in das Leben auf dem Land in früheren Tagen. Die Sammlung mit den Schwerpunkten Agrartechnik und Handwerk beeindruckt mit über 2500 Exponaten. Wer beim Anblick des schweren Arbeitsgeräts hungrig wird, kann diesem mit einem Besuch im Museumscafé Mehlschwalbe Abhilfe verschaffen.
  • Auf dem Diemelradweg ist es nur ein Katzensprung bis zur Kernstadt Trendelburg. Hier lohnen ein Spaziergang durch malerische Fachwerkgassen und ein Aufstieg auf den 40m hohen Rapunzelturm in der Trendelburg. Bei klarem Wetter reicht der Ausblick bis nach Kassel.
  • In entgegengesetzter Richtung radelnd erreicht man das ebenso nahe gelegene Bad Karlshafen. Das barocke Zentrum der durch hugenottische Einwanderer gegründeten Stadt gruppiert sich malerisch um den frisch sanierten Weserhafen. Wellnessbegeisterten sei ein Besuch der Wesertherme ans Herz gelegt.