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Herzstück der Kasseler Museumslandschaft

UNESCO-Welterbe Schloss und Bergpark Wilhelmshöhe

Nicht weniger als ein zweites Versailles wollte Landgraf Carl von Hessen-Kassel erschaffen, als er sich Ende des 17. Jahrhunderts daran machte, das von seinen Vorgängern geerbte Schloss Weißenstein mit seinem bescheidenen Park zu einer barocken Traumlandschaft auszubauen. Zwar setzten die finanziellen Möglichkeiten seines kleinen Landes Carls hochfliegenden Plänen schließlich Grenzen, dennoch gelang ihm und seinen Nachfolgern hier am Osthang des Habichtswalds ein Meisterwerk aus Bau- und Gartenkunst, das seinesgleichen sucht und heute auf engstem Raum gleich mehrere Standorte und Sammlungen der Museumslandschaft Hessen Kassel beherbergt. Unübertroffen sind die sommerlichen Wasserspiele mit ihren Kaskaden, Fontänen und geschwungenen Wasserläufen. Das technische Meisterwerk funktioniert noch immer nach dem Prinzip der Erbauungszeit und rechtfertigte 2013 den wohlverdienten Eintrag des Bergparks als Weltkulturerbe der UNESCO.

Ihre KulturGeschichte

Der Traum der hessischen Fürsten

  • Der Bergpark Wilhelmshöhe entstand über ca. 150 Jahre vom Ende des 17. bis Mitte des 19. Jahrhunderts und macht mit seinen Wasserspielen und Parkgebäuden die Entwicklung der europäischen Kunstgeschichte vom Barock bis zur Romantik erlebbar.
  • Am höchsten Punkt des Parks thront weithin sichtbar das riesige Oktogon mit der ca. 9m hohen Herkulesfigur als Ausgangspunkt der Wasserspiele. Majestätisch ist der Blick von der Aussichtsplattform über den Bergpark, die Stadt Kassel und die bewaldeten Hochflächen des Habichtswalds.
  • Das 1786-1798 erbaute Schloss Wilhelmshöhe beherbergt heute die Gemäldegalerie Alte Meister mit einer der erlesensten Rembrandt-Sammlungen Europas. Auch interessant: Ein achtteiliger Gemäldezyklus aus der Zeit Landgraf Carls zeigt in beeindruckender Weise, wie Park und Schloss nach dem Willen ihres Erbauers einmal aussehen sollten.
  • Den Namen des Vorgängerbaus trägt noch heute der Weißensteinflügel, der auf zwei Etagen die fürstliche Wohnkultur um 1800 erlebbar macht. 
  • Etwa auf halber Höhe des Bergparks und weithin sichtbar thront die Löwenburg als romantische Interpretation einer mittelalterlichen Burgruine. Das malerische Gebäude, das in seiner Geschichte unter anderem bereits als Filmkulisse diente, umfasst barocke Wohnappartements und eine Rüstkammer mit der Rüstung des „Schwarzen Ritters“, um die sich eine schaurige Legende rankt. Derzeit laufen umfassende Sanierungsarbeiten zum Wiederaufbau des im 2. Weltkrieg zerstörten Bergfrieds.
  • Für einen Besuch des Bergparks sollte man sich Zeit nehmen und die vielfältigen Eindrücke in Ruhe auf sich wirken lassen. Einsetzender Hunger kann in den an verschiedenen Stellen im Park vorhandenen gastronomischen Angeboten gestillt werden.