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Eisenbahnmuseum im historischen Wasserturm

Bestaunen Sie den Turm mit seinem kugelförmigen Stahlbehälter für gewaltige Wassermengen und stellen Sie sich vor, wie in der Vergangenheit die Dampflokomotiven mit Wasser für den Antrieb versorgt wurden.

Im Jahr 1985 hat die Stadt Bebra das kegelstumpfförmige Bauwerk mit Kugelbehälter, das seit 1984 nutzlos vom "Solzer Berg" auf die Gleise des Bahnhofs Bebra herabschaute, für einen symbolischen Betrag von DM 1,-- (entspricht: € 0,51) samt der umliegenden keilförmigen Parzelle an der Oststrasse von der Deutschen Bundesbahn übernommen. Andernfalls wäre der Wasserturm dem Abriss zum Opfer gefallen, denn er war in seiner gesamten Substanz inzwischen baufällig.

Seit die Lokomotiv-Wasserkraene aus der 500 m³ (cbm) fassenden Stahlkugel kein Wasser mehr erhielten, hatte die Deutsche Bundesbahn keine Verwendung und auch kein Interesse mehr an der Erhaltung des Wasserturms.

Der Wasserturm versorgte mit dem aus der Fulda hochgepumpten Wasser nicht nur die 15 Wasserkräne am Bahnhof, sondern auch dampfbetriebene Feuerlöschhydranten, Feuerlöschteiche, die Heiz- und Gasanstalt und anderes mehr.

Im Inneren des Wasserturms kann man sich über dessen historische Nutzungen näher informieren. Außerdem befindet sich hier das Eisenbahnmuseum, das in Zeiten der ICE-Züge an die frühere Bedeutung des Eisenbahnknotenpunktes Bebra im Fernverkehr erinnert.

Als eisenbahngeschichtliche Zeugnisse werden ein Fahrkartenausgabe-Schalter und ein Fahrkartenschrank aus der Zeit um 1900, ein Fahrdienstleiterplatz und ein Streckenblock mit mechanischer und elektrischer Verriegelung gezeigt. Außerdem sind Telefonanlagen, weitere fernmelde- und signaltechnische Gegenstände, eine Uhrenzentrale, Uniformen und Rangabzeichen zu sehen.

Während der Öffnungszeiten des Museums (für Gruppen auch nach Vereinbarung) verkehren im Viertelstundentakt Schmalspur-Museumseisenbahnen (Feldeisenbahnen mit 600 mm Spurweite) auf einer Strecke rund um das Museum sowie bis zum 900 m entfernten Haltepunkt „Weiterode-West“. Auf der letztgenannten Strecke wird demonstriert, wie Bergleute einst in die Grube einfuhren.

Zu den Museumsbahnen gehören sieben verschiedene Diesellokomotiven, ein Triebwagenzug sowie drei Untertage-Personenwagen (Grubenbahnwagen), ein Torfbahnwagen, zwei Kalihunte und ein Grubenbahn-Rettungswagen.

Für das leibliche Wohl sorgt das Kiosk-Team.

Öffnungszeiten:

In den Monaten April bis September immer am 1. Sonntag im Monat!

Gruppen jederzeit nach Anmeldung!

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