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Klostermuseum Merxhausen

Im Ortsteil Merxhausen befindet sich die einzigartige mittelalterliche Klosteranlage, in der sich auch das Museum befindet. Ab dem 21. September erzählt eine neue Dauerausstellung die mehr als 800jährige Geschichte der sozialen Einrichtung in Merxhausen.

Das Kloster wurde im 16. Jahrhundert unter Landgraf Philipp von Hessen zu einem Hospital umfunktioniert und ist als psychiatrische Einrichtung des LWV Hessen, Vitos GmbH, heute noch in Nutzung.

Flanieren Sie durch das ehemalige Kloster, besuchen Sie die Klosterkirche und den Kreuzgang. Entdecken Sie mittelalterliche Geschichte pur.

„Lebensbilder – Leidensbilder – Frauenbilder“,
so lautet der Titel der neuen Dauerausstellung des Klostermuseums Merxhausen. Sie erzählt die mehr als 800jährige Geschichte der sozialen Einrichtung in Merxhausen, der heutigen Vitos Klinik. Im Mittelpunkt stehen dabei Frauenschicksale aus acht Jahrhunderten. Einige möchte ich Ihnen kurz vorstellen:

Hedwig (Hadewigis) von Blumenstein

Sie tritt uns in einer Urkunde von 1245 Juli 4 als erste namentlich bekannte Chorfrau des Augustinerinnen-Stifts Merxhausen entgegen. Hedwig entstammt einer niederen Adelsfamilie aus dem untergegangenen Dorf Blumenstein bei Zierenberg. Zusammen mit ihren Brüdern stritt sie gegen Gumpert von Kassel. Es ging um zwei Hufen Land, für die die Brüder Blumenstein dem Merxhäuser Kloster Gewähr leisteten.

Else von Wichdorf

Sie lebte 1386 im Augustinerinnen-Stift. Gerlach von Lynne und Heinrich Uschlag vermachten für den verstorbenen Otto von Wichdorf der geistlichen Jungfrau Else in Merxhausen 6 Viertel Korn, halb Roggen und halb Hafer, abzuliefern am Michaelistag. Else sollte den Nutzen davon haben. Nach ihrem Tod sollte die Schenkung ans Kloster übertragen werden.

Witwe Eila Ranfft

Am 13. April 1580 bewilligt Landgraf Ludwig die Aufnahme der Witwe des Adam Ranfft zu Haubern im Amt Wolkersdorf (bei Frankenberg) in das Hospital Merxhausen. Zuvor hatte er überprüfen lassen, wie es um„diesearmeFrawe geschaffen sei und was es vor ein gelegenheit mit ihr habe“.Als die in der Bittschrift als Aufnahmegrund genannte Armut bestätigt wurde, da sie„Alters halber das liebe Brodt nicht mehr erwerben“konnte, stimmte der Landgraf der Aufnahme und Versorgung in Merxhausen zu.

Eine Altkleiderhändlerin

Eine arme Kasseler Altkleiderhändlerin ersucht 1686 um Aufnahme im„Closter zu Merckshausen“.Nachdem sie um ihre Waren betrogen worden war, schaffte sie es nicht mehr, ihren Lebensunterhalt selbst zu erwirtschaften. Von den städtischen Beamten wurde ihr attestiert,„blöden Verstandes“zu sein.

In der Ausstellung finden Sie viele weitere weitere Frauengeschichten.

Sie können gern für Besuchergruppen einen Besichtigungstermin mit Führung bei uns vereinbaren (0170-2163756 oder per Mail info@geschichtsverein-bademstal.de.

Der Kultur- und Geschichtsverein Bad Emstal als Betreiber des Klostermuseums bietet regelmäßige Veranstaltungen an.
So zum Beispiel Klosterführungen, Vorträge, ein Erzählcafe und wechselnde Ausstellungen.

freier Eintritt
Montag geschlossen
Dienstag geschlossen
Mittwoch geschlossen
Donnerstag geschlossen
Freitag geschlossen
Samstag 14:00 - 17:00
Sonntag 14:00 - 17:00
21.08.2018 bis 20.09.2019 Wiedereröffnung am 21.09.2019
01.11.2019 bis 31.03.2020

Karte

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