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Von rasselnden Baggern und glitzernden Seen

Hessisches Braunkohle Bergbaumuseum

Glitzernde Seen? Richtig gelesen. Rund um Borken (Hessen) im Rotkäppchenland bilden zahlreiche kleine Stillgewässer eine wahre Seenplatte, die sich zu einem Naturschutz- und Freizeitparadies entwickelt hat. Die Idylle ist jedoch recht jung, denn die Seen sind nichts anderes als die gefluteten Abbaugruben eines ausgedehnten Braunkohlereviers, das zwar nie die Bedeutung der Bergwerke im Ruhrgebiet oder anderswo hatte, aber die Landschaft in der südlichen GrimmHeimat NordHessen entscheidend prägte und die Region jahrzehntelang mit Energie versorgte. Das Naturschutz-Informationszentrum am Borkener See gehört zu den Standorten des Hessischen Braunkohle Bergbaumuseums, das sich mit verschiedenen Aspekten dieses Kapitels regionaler Kulturgeschichte befasst.

Ihre KulturGeschichte

Die Kraft aus der Erde

  • Im Braunkohlerevier um Borken (Hessen) wurde von 1923 bis 1991 im großen Stil Kohle abgebaut und im Kraftwerk Borken verstromt. Schon wesentlich früher wurde hier und in anderen Teilen der GrimmHeimat NordHessen Braunkohle in kleineren Bergwerken abgebaut und zur Heizung der Häuser und für die aufblühende Industrie in Kassel verwendet.
  • Das Museum ist dezentral angelegt: Im Themenpark Kohle und Energie können Besucher riesige Bagger, Bohrgeräte, Bergbaulokomotiven und weitere Geräte bestaunen und teils in Aktion erleben. Ein Besucherstollen dagegen illustriert den anstrengenden Arbeitsalltag der Bergleute unter Tage. Weitere Ausstellungsbereiche führen zu den Anfängen des nordhessischen Kohlebergbaus im 16. Jahrhundert, zum Verfahren der Energiegewinnung aus der Kohle und zu der Frage, wie aus stillgelegten Tagebauen wieder naturnahe Landschaften entstehen.
  • Die Ausstellung des Bergbaumuseums zeichnet sich durch eine authentische und erlebnisorientierte Präsentationsweise aus. Die regelmäßigen Besucherführungen sind allgemeinverständlich konzipiert und auch für Kinder hervorragend geeignet.
  • Hungrige Mäuler stärken sich nach dem Besuch im Museumscafé Kohldampf mit leckerem Kaffee und Kuchen.
  • Der 32 km lange Braunkohlerundweg führt durch die Kernstadt Borken sowie 10 Stadtteile, vorbei an Schauplätzen der Bergbaugeschichte. Eine Station erinnert an das tragische Grubenunglück, das sich 1988 im Bergwerk Stolzenbach ereignete.
  • Wenige Kilometer nordwestliche von Borken liegt der Naturbadesee Stockelache. Selbst aus einem einstigen Tagebau entstanden, ermöglicht an heißen Sommertagen Abkühlung und Badefreuden mit Sandstrand, Wasserrutsche, Grillplätzen und Beachvolleyballfeldern.